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Kann Manukahonig bei einer spastischen Paraparese helfen?


Autor
Nachricht
Verfasst am: 18. 06. 2022 [12:23]
detlefmix
Dabei seit: 17.03.2007
Beiträge: 141
Hallo Monika,

Sie haben sich nach Ihrem letzten Post und meiner Antwort wie folgt geäußert:

"...Ich lese mich schon eine ganze Weile durch das Forum und finde es ganz toll, wie geduldig und verständlich Sie alles erklären und dabei nicht mit Ihrem trockenen Humor sparen. Das lockert doch die ernsten Themen etwas auf und ringt einem gelegentlich ein Schmunzeln ab.

Vielen Dank für das tolle, informative Forum und viele Grüße von Monika"

Ganz ähnlich war es bei Ihrer Anfrage davor. Nun drängen Sie auf die Beantwortung Ihrer neuerlichen Frage mit ungewohnt harscher Polemik: "Was ist das eigentlich für ein selten dämliches Frageforum, in dem man keine Antworten bekommt? So was braucht kein Mensch."

Bisher hatte ich den Eindruck, dass es sich bei Ihnen um eine überaus angenehme Ausnahme von der breiten Masse handelt. Sie hatten offenbar verstanden, dass nicht jedes individuelle Krankheitsbild hier abgedeckt werden kann, sich jedoch aus den geschilderten Fällen eine gewisse Übertragbarkeit ableiten lässt. Ich werde nicht müde (doch, werde ich), zu erklären, dass der Honig vor allem über den direkten Kontakt mit Erregern (antimikrobiell) oder mit betroffenem Gewebe, Haut, Schleimhaut (antentzündlich, heilungsfördernd, ernährend) wirkt. Anders als bei äußeren Läsionen, ist die innerliche Anwendung ungleich schwieriger. Mund-, Rachen-, Nebenhöhlen, Speiseröhre, Magen und Dünndarm können Sie relativ gut behandeln, wenn Sie sich entsprechend bemühen, den Honig zu den gewünschten Stellen zu bringen und ihm ermöglichen, dort möglichst lang und intensiv zu wirken.

Bei innerlichen Problemen, die über diese Bereiche hinausgehen, reicht das bloße Schlucken des Honigs jedoch nicht aus. Es mag eine gewisse systemische Wirkung geben, z.B. auch über die positive Beeinflussung unserer Darmflora, doch einige Wirkstoffe werden verstoffwechselt, bevor sie über den Darm in die Blutbahn gelangen können. Die intravenöse Verabreichung des Honigs könnte helfen, ansonsten schwer zugängliche Problembereiche zu versorgen. Wenn Sie großes Glück haben, finden Sie Therapeuten, die sich auf eine solche Behandlungsform einlassen.

Ansonsten beschreiben Sie ja bereits Ihre eigenen Behandlungsversuche. Haben Sie diese in den letzten zwei Wochen fortgesetzt? Ergänzend zu den Honigkompressen, könnten Sie den Honig gezielt einmassieren und ggf. mit DMSO nachbehandeln. Dimethylsulfoxid wirkt als Schleuser und sorgt für ein tiefes Eindringen der Wirkstoffe. Falls Ihr Mann nicht allergisch auf Bienengift reagiert, könnte eine Behandlung mit Bienenstichen hilfreich sein. Vielleicht gibt es Apitherapeuten in Ihrer Nähe, die das anbieten.

Was dieses Forum betrifft, so handelt es sich keinesfalls um ein "Frageforum", eine Art Kummerkasten wie "Fragen Sie Frau Erika". Ein Forum ist ein Marktplatz oder Versammlungsraum, wo sich Menschen treffen und sich austauschen. Idealerweise bringen möglichst viele Ihre Erfahrungen ein. Wenn ich allerdings immer wieder persönlich angesprochen werde, meinen andere potenzielle Teilnehmer wahrscheinlich, sie können sich bequem zurücklehnen und evtl. mitlesen, weil sie ja nicht gefragt wurden. Ansonsten ist es wohl insgesamt eher ein Leseraum.

Ich bitte vielmals um Verzweiflung, wenn ich nicht für jede Indikation verbindliche Behandlungstipps geben kann. Manuka-Honig ist zwar ein außergewöhnlich vielseitig einsetzbares heilsames Naturprodukt aber sicher kein Wunder- bzw. Allheilmittel.

Viel Erfolg und liebe Grüße

Verfasst am: 03. 06. 2022 [22:57]
MyMoky
Themenersteller
Dabei seit: 29.03.2021
Beiträge: 5
Guten Abend Herr Mix,

mein Partner leidet seit Jahren an einer spastischen Paraparese im rechten Bein. Diese hat sich jetzt so sehr verschlimmert, daß er fast bewegungsunfähig ist. Er leidet seit Wochen unter unerträglichen Rückenschmerzen im Beckenbereich und zudem verkrampfen sich alle Zehen beim Versuch zu gehen. Kein Arzt konnte ihm bisher helfen, Schmerzmittel (Ibuprofen 600) bringen keine Linderung mehr.

Seit 2018 gilt mein Mann als austherapiert. Lt. den Ärzten ist es ein Gendefekt und er müsse damit leben.

Es ist kaum zu ertragen, einen Menschen so leiden zu sehen. Könnte ihm Manukahonig Linderung verschaffen? Falls ja, wie und wie oft anwenden? Innerlich, äußerlich? Ich habe Manuka Health MGO 400+ und MGO 120+ Zuhause. Habe ihm heute bereits MGO 400+ innerlich verabreicht und im Beckenbereich mit MGO 120+ eine Mullkompresse angelegt.

Ich hoffe sehr auf einen Rat von Ihnen und bedanke mich schon jetzt ganz herzlich.

Viele Grüße von Monika