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Hilfe bei Ulcus cruris mit Manuka Honig


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Verfasst am: 21. 06. 2018 [19:39]
DetlefMix
Dabei seit: 17.03.2007
Beiträge: 125
Hallo Frau Mayer,

wie bereits an diversen Stellen hier erwähnt, verklebt ein Honigverband nicht mit der Wunde. Im Gegenteil, besonders durch seine osmotische Wirkung sorgt Honig für ein feuchtes Wundklima und abgestoßene Partikel lassen sich einfach mit dem Verband abnehmen. Sie können eine einfache Kompresse verwenden, die Sie mit ausreichend Honig bestreichen, auf die Wunde auflegen und verbinden. Während der exsudativen Phase muss der Verband evtl. mehrmals täglich gewechselt werden. Im weiteren Heilungsverlauf kann der Verband durchaus 2-3 Tage auf der Wunde verbleiben, sollte aber nicht völlig austrocknen. Eine Option wären auch Kompressen mit Folienrückseite, evtl. auch Alginate. Beim Schaumverband wird wahrscheinlich auch viel vom Honig aufgesaugt.


Der Honig ernährt überdies das Gewebe direkt und fördert die Angioneogenese, also die Bildung neuer Gefäße für die Ver- und Entsorgogung des Gebiets. Die genetisch bedingte Störung der Blutgerinnung (FVL) mit erhöhter Tromboseneigung wird wahrscheinlich nicht vom Honig beeinflusst. Eine nicht zu niedrig dosierte Enzym-Therapie könnte eine mögliche Begleitmaßnahme sein. Und, bleiben Sie dran. Ein Zustand der bereits seit 30 Jahren besteht, wird sicher nicht in wenigen Tagen zu beheben sein.

Ich wünsche Ihnen spürbaren Erfolg und bin gespannt auf die weitere Entwicklung.
Verfasst am: 19. 06. 2018 [07:38]
mayer
Themenersteller
Dabei seit: 19.06.2018
Beiträge: 1
Hallo,

ich bin jetzt 50 Jahre alt und habe seit 30 Jahren offene Beine. Die offenen Stellen kamen durch Grasmilben-Stiche, die ich mir in einem Waldgebiet im schwäbischen Wald geholt habe. Die anfänglichen Stiche wurden zuerst nicht erkannt, das heißt, es wurde erst in einem Tropeninstitut erkannt, dass es sich um diese Grasmilben-Stiche gehandelt hat und dass diese Mücken auch Ihre Eier in den Füßen gelegt haben.
Die anfängliche kleine Wunden wurden innerhalb kürzester Zeit zu großen nässenden und tiefen Wunden. Sogar die Knöchel an beiden Füßen wurden komplett zerfressen. Lange qualvolle Jahre liegen hinter mir. Man wollte sogar schon ein Fuß abnehmen, da hab ich mich aber dagegen gewehrt. Später erkannte man, dass meine Venenklappen nicht mehr funktionieren und ich ein Faktor V Leiden habe.
Die Ärzte meinen, dass ich mit den chronischen Unterschenkelgeschwüren leben musss und dass es keine Heilung für mich gibt.
Nun stehe ich aber noch im Berufsleben und an meinem Arbeitsplatz sitze oder stehe ich ca. 10 Stunden am Tag.
Die Schmerzen sind kaum auszuhalten.
Seit 4 Wochen bin ich mal wieder krankgeschrieben, weil durch die Hitze die Füße wieder aufgegangen sind. In den Wintermonaten sind diese zu.

Vor ca. 3 Monaten habe ich nun durch Zufall in einem TV Bericht über kranke Tiere einen Beitrag gesehen, wo die Ärztin einem kranken Tier MANUKA-Honig auf eine offene Wunde getan hat. Da dachte ich mir, wenn es dem Tier gut tut, dann kann es doch für den Menschen auch gut sein. Also informierte ich mich bei Google. Hier habe ich dann einige Berichte und Filme angeschaut, wo der MANUKA Honig zum Einsatz kam und wie gut die Erfolge damit sind, auch offene Beine wieder zum Heilen zu bringen.

Anfangs hab ich mich nicht getraut den Honig draufzuschmieren, da ich eine Bienen- und Wespengiftallergie habe.

Seit 3 Tagen habe ich nun den MANUKA Honig MGA 100 aus Neuseeland an einem Fuß ausprobiert. Also die Wunde sieht sehr gut aus, bis jetzt.
An meiner größeren Wunde am anderen Fuß werde ich das jetzt auch ausprobieren, zumal die Wunde stark brennt und ich die Schmerzen kaum aushalte, auch nachts und in Ruhestellung.

Habe früher mal den Medi-Honig aus der Apotheke verwendet. Leider ohne Erfolg. Die Wunden wurden größer und es nässte noch mehr als vorher.

Meine Frage an Sie, Herr Mix:
Können Sie mir sagen, was für eine Auflage ich benutzen kann für den MANUKA Honig? Ich habe ein Schaumverband, der ist wohl gut geeignet, aber das Wasser läuft dann runter oder ich nehme eine Kompresse, aber da hab ich Angst, dass der Honig anklebt.

Über Antworten und Erfahrungen anderer Betroffenen würde ich mich freuen.

Viele Grüße