Hier erfahren Sie alles über Manuka-Honig

Kürzlich erreichte mich eine Anfrage aus der Schweiz, die ich nachfolgend wiedergebe:

 

„Im Egli Reformhaus habe ich kürzlich Manukahonig mit der Stärke- Angabe 25 TM gekauft (Sonnentor Bio Manuka Honig Der Starke Glas 250 g). Die Verkäuferin dort konnte mir nicht erkären, wievielen MGO dies entspricht, hingegen hat sie mir erzählt, dass die Werte von MGO durch ein Erhitzungsverfahren künstlich erhöht werden könnten. Nun bin ich verunsichert, ob ich erstens noch MGO - zertifizierte Honige kaufen soll und zweitens, wenn TM, welche Stärke?“

 

Meine Antwort ist vielleicht auch für andere Manuka-Honig Konsumenten interessant:


 Das Jubiläum einer wissenschaftlichen Entdeckung gilt es in diesem Jahr zu feiern. Im Jahr 2006 entschlüsselte ein Team von Forschern um den Lebensmittelchemiker Prof. Thomas Henle an der TU Dresden den einzigartigen Manukafaktor UMF. Die Wissenschaftler konnten zweifelsfrei feststellen, dass es sich dabei um das Zuckerabbauprodukt Methylglyoxal MGO handelt (siehe Pressemitteilung in meinem Buch "Die Heilkraft des Honigs").

 

 Das Jubiläum einer wissenschaftlichen Entdeckung gilt es in diesem Jahr zu feiern. Im Jahr 2006 entschlüsselte ein Team von Forschern um den Lebensmittelchemiker Prof. Thomas Henle an der TU Dresden den einzigartigen Manukafaktor UMF. Die Wissenschaftler konnten zweifelsfrei feststellen, dass es sich dabei um das Zuckerabbauprodukt Methylglyoxal MGO handelt (siehe Pressemitteilung in meinem Buch "Die Heilkraft des Honigs").

 

 


Die medizinische Anwendung von Honig hat eine lange Geschichte. Schon im alten Ägypten oder China war sie bekannt und geschätzt. In den Feldlazaretten des Ersten Weltkriegs wurden Wunden mit einer Mischung aus Honig und Lebertran versorgt. Durch das Aufkommen der Antibiotika geriet dieses außergewöhnliche Heilmittel vorübergehend in Vergessenheit, bis es in den letzten Jahren wiederum in Verbindung zu Antibiotika eine erstaunliche Renaissance erfuhr. Captain James Cook setzte erstmals im Jahr 1762 seinen Fuß auf neuseeländischen Boden und lernte bald von den Maori die Vorzüge des Manukastrauchs als Heilpflanze kennen.Der Manukastrauch war für die ersten Siedler Neuseelands, die Maori, eine immer und überall verfügbare Naturapotheke. Sie nutzten die gesamte Pflanze von der Wurzel, über die Rinde bis zu den Blättern und Blüten auch als Heilmittel. Imkernde Maori gibt es wohl erst in neuerer Zeit, zumal auch die Honigbienen erst vor ca. 170 Jahren durch britische Missionare in Neuseeland eingeführt wurden. Bei den Pakeha, den weißen Siedlern, war der Honig wegen seines würzigen Geschmacks zunächst verpönt. Man verbrannte die Manuka-Büsche, um die Bienen zum Sammeln schmackhafterer Nektarsorten zu animieren. Wegen seiner "Minderwertigkeit" wurde der Honig in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts an Kühe verfüttert. Erst als man merkte, dass diese Kühe viel gesünder waren als andere (nicht mit Manuka-Honig gefütterte Kühe), begann man, die heilenden Eigenschaften dieses wunderbaren Honigs zu erforschen. Für manche ist das sicher nur eine schöne Anekdote, und tatsächlich hielt sich die Abneigung sowohl gegenüber dem "lästigen Unkraut" als auch gegenüber dem andersartigen Geschmack des Honigs bis in die 80er Jahre bei Farmern, Imkern und Honigkunden gleichermaßen. Kaum vorstellbar, dass der heute als medizinisches Juwel geschätzte, und sehr teure Honig vor ca. 30 Jahren noch für ein paar Cent verschleudert, bzw. gleich zum Backen oder für die Winterfütterung der Bienen verwendet wurde.
Foto: Dieter Schütz / www.pixelio.de

Die medizinische Anwendung von Honig hat eine lange Geschichte. Schon im alten Ägypten oder China war sie bekannt und geschätzt. In den Feldlazaretten des Ersten Weltkriegs wurden Wunden mit einer Mischung aus Honig und Lebertran versorgt. Durch das Aufkommen der Antibiotika geriet dieses außergewöhnliche Heilmittel vorübergehend in Vergessenheit, bis es in den letzten Jahren wiederum in Verbindung zu Antibiotika eine erstaunliche Renaissance erfuhr.

Captain James Cook setzte erstmals im Jahr 1762 seinen Fuß auf neuseeländischen Boden und lernte bald von den Maori die Vorzüge des Manukastrauchs als Heilpflanze kennen.

Der Manukastrauch war für die ersten Siedler Neuseelands, die Maori, eine immer und überall verfügbare Naturapotheke. Sie nutzten die gesamte Pflanze von der Wurzel, über die Rinde bis zu den Blättern und Blüten auch als Heilmittel. Imkernde Maori gibt es wohl erst in neuerer Zeit, zumal auch die Honigbienen erst vor ca. 170 Jahren durch britische Missionare in Neuseeland eingeführt wurden.

 

Bei den Pakeha, den weißen Siedlern, war der Honig wegen seines würzigen Geschmacks zunächst verpönt. Man verbrannte die Manuka-Büsche, um die Bienen zum Sammeln schmackhafterer Nektarsorten zu animieren. Wegen seiner "Minderwertigkeit" wurde der Honig in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts an Kühe verfüttert. Erst als man merkte, dass diese Kühe viel gesünder waren als andere (nicht mit Manuka-Honig gefütterte Kühe), begann man, die heilenden Eigenschaften dieses wunderbaren Honigs zu erforschen. Für manche ist das sicher nur eine schöne Anekdote, und tatsächlich hielt sich die Abneigung sowohl gegenüber dem "lästigen Unkraut" als auch gegenüber dem andersartigen Geschmack des Honigs bis in die 80er Jahre bei Farmern, Imkern und Honigkunden gleichermaßen. Kaum vorstellbar, dass der heute als medizinisches Juwel geschätzte, und sehr teure Honig vor ca. 30 Jahren noch für ein paar Cent verschleudert, bzw. gleich zum Backen oder für die Winterfütterung der Bienen verwendet wurde.


Beim Begriff Breitband denken Sie vielleicht zuerst an Ihren Internetanschluss und die Surfgeschwindigkeit, die ja bei entsprechender Verkabelung erfrischend schnell sein kann. Als probiotisch werden Ihnen Joghurtdrinks mit Designerbakterien verkauft, die angeblich ihr Immunsystem flott machen sollen. Der Ausdruck ist somit durchaus positiv besetzt und wird gern als Gegenpol zu antibiotisch benutzt.


In weltweiten Studien konnte festgestellt werden, dass Honig selbst bei scheinbar aussichtslosen, mit antibiotikaresistenten Keimen (z.B. MRSA) besiedelten Wunden eine rasche Sterilität und anschließende Heilung bewirkt. Honig schafft ein feuchtes Wundklima und wirkt antiödematös, entzündungshemmend und heilungsfördernd, indem er die Produktion von Zytokinen sowie die Bildung gesunden Epithels fördert und die Keloidbildung vermindert. Im ersten Schritt wirkt er jedoch antimikrobiell. Vorhandene Keime werden eliminiert oder zumindest auf ein tolerierbares Maß reduziert, die Neubesiedelung wird verhindert. Honigverbände verkleben nicht mit der Wunde. Neues Gewebe wird durch den Honig ernährt, nekrotisches Gewebe abgebaut bzw. leicht entfernbar. Diese Wundtoilette bewirkt auch die Beseitigung übler Gerüche.