Hier erfahren Sie alles über Manuka-Honig

 Das Jubiläum einer wissenschaftlichen Entdeckung gilt es in diesem Jahr zu feiern. Im Jahr 2006 entschlüsselte ein Team von Forschern um den Lebensmittelchemiker Prof. Thomas Henle an der TU Dresden den einzigartigen Manukafaktor UMF. Die Wissenschaftler konnten zweifelsfrei feststellen, dass es sich dabei um das Zuckerabbauprodukt Methylglyoxal MGO handelt (siehe Pressemitteilung in meinem Buch "Die Heilkraft des Honigs").

 

 Das Jubiläum einer wissenschaftlichen Entdeckung gilt es in diesem Jahr zu feiern. Im Jahr 2006 entschlüsselte ein Team von Forschern um den Lebensmittelchemiker Prof. Thomas Henle an der TU Dresden den einzigartigen Manukafaktor UMF. Die Wissenschaftler konnten zweifelsfrei feststellen, dass es sich dabei um das Zuckerabbauprodukt Methylglyoxal MGO handelt (siehe Pressemitteilung in meinem Buch "Die Heilkraft des Honigs").

 

 


Die medizinische Anwendung von Honig hat eine lange Geschichte. Schon im alten Ägypten oder China war sie bekannt und geschätzt. In den Feldlazaretten des Ersten Weltkriegs wurden Wunden mit einer Mischung aus Honig und Lebertran versorgt. Durch das Aufkommen der Antibiotika geriet dieses außergewöhnliche Heilmittel vorübergehend in Vergessenheit, bis es in den letzten Jahren wiederum in Verbindung zu Antibiotika eine erstaunliche Renaissance erfuhr. Captain James Cook setzte erstmals im Jahr 1762 seinen Fuß auf neuseeländischen Boden und lernte bald von den Maori die Vorzüge des Manukastrauchs als Heilpflanze kennen.Manuka-Honig, Manuka-Tee und die Extrakte der Blätter des Strauchs wurden von den Maori, den ersten Siedlern Neuseelands, traditionell als Naturheilmittel eingesetzt.Bei den Pakeha, den weißen Siedlern, war der Honig wegen seines würzigen Geschmacks zunächst verpönt. Man verbrannte die Manuka-Büsche, um die Bienen zum Sammeln schmackhafterer Nektarsorten zu animieren. Wegen seiner "Minderwertigkeit" wurde der Honig in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts an Kühe verfüttert. Erst als man merkte, dass diese Kühe viel gesünder waren als andere (nicht mit Manuka-Honig gefütterten Kühe), begann man sich wieder auf die heilenden Eigenschaften dieses wunderbaren Honigs zu besinnen.
Foto: Dieter Schütz / www.pixelio.de

Die medizinische Anwendung von Honig hat eine lange Geschichte. Schon im alten Ägypten oder China war sie bekannt und geschätzt. In den Feldlazaretten des Ersten Weltkriegs wurden Wunden mit einer Mischung aus Honig und Lebertran versorgt. Durch das Aufkommen der Antibiotika geriet dieses außergewöhnliche Heilmittel vorübergehend in Vergessenheit, bis es in den letzten Jahren wiederum in Verbindung zu Antibiotika eine erstaunliche Renaissance erfuhr.

Captain James Cook setzte erstmals im Jahr 1762 seinen Fuß auf neuseeländischen Boden und lernte bald von den Maori die Vorzüge des Manukastrauchs als Heilpflanze kennen.

Manuka-Honig, Manuka-Tee und die Extrakte der Blätter des Strauchs wurden von den Maori, den ersten Siedlern Neuseelands, traditionell als Naturheilmittel eingesetzt.

 

Bei den Pakeha, den weißen Siedlern, war der Honig wegen seines würzigen Geschmacks zunächst verpönt. Man verbrannte die Manuka-Büsche, um die Bienen zum Sammeln schmackhafterer Nektarsorten zu animieren. Wegen seiner "Minderwertigkeit" wurde der Honig in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts an Kühe verfüttert. Erst als man merkte, dass diese Kühe viel gesünder waren als andere (nicht mit Manuka-Honig gefütterten Kühe), begann man sich wieder auf die heilenden Eigenschaften dieses wunderbaren Honigs zu besinnen.


Beim Begriff Breitband denken Sie vielleicht zuerst an Ihren Internetanschluss und die Surfgeschwindigkeit, die ja bei entsprechender Verkabelung erfrischend schnell sein kann. Als probiotisch werden Ihnen Joghurtdrinks mit Designerbakterien verkauft, die angeblich ihr Immunsystem flott machen sollen. Der Ausdruck ist somit durchaus positiv besetzt und wird gern als Gegenpol zu antibiotisch benutzt.


In weltweiten Studien konnte festgestellt werden, dass Honig selbst bei scheinbar aussichtslosen, mit antibiotikaresistenten Keimen (z.B. MRSA) besiedelten Wunden eine rasche Sterilität und anschließende Heilung bewirkt. Honig schafft ein feuchtes Wundklima und wirkt antiödematös, entzündungshemmend und heilungsfördernd, indem er die Produktion von Zytokinen sowie die Bildung gesunden Epithels fördert und die Keloidbildung vermindert. Im ersten Schritt wirkt er jedoch antimikrobiell. Vorhandene Keime werden eliminiert oder zumindest auf ein tolerierbares Maß reduziert, die Neubesiedelung wird verhindert. Honigverbände verkleben nicht mit der Wunde. Neues Gewebe wird durch den Honig ernährt, nekrotisches Gewebe abgebaut bzw. leicht entfernbar. Diese Wundtoilette bewirkt auch die Beseitigung übler Gerüche.