Hier erfahren Sie alles über Manuka-Honig

Benutzeranmeldung

Wenn Sie bereits im Honig-Forum registriert sind, können Sie sich unten mit Ihrem Benutzernamen und Ihrem Passwort anmelden. Sollten Sie Ihr Passwort vergessen haben, benutzen Sie bitte den Link links im Menü.


Passwort vergessen?

Thema ohne neue Antworten

Manuka-Honig Sinusitis wann Linderung der Beschwerden


Autor
Nachricht
Verfasst am: 28. 09. 2017 [20:56]
pashsue
Dabei seit: 28.09.2017
Beiträge: 1
Hallo. Ich habe derzeit wieder Probleme mit den Nebenhölen, so wie alle 6-8 Wochen.
Habe heute leider die Bestätigung, dass die linke Seite bereits eitrig ist.
Möchte Antibiotika nur im äußersten Notfall.
Kann ich auch in diesem Fall den Honig innerlich anwenden, oder ist das bei Eiter nicht zu empfehlen?
Danke schön
Hab mir denn 500 bestellt.
Verfasst am: 09. 05. 2016 [15:10]
DetlefMix
Dabei seit: 17.03.2007
Beiträge: 117
Hallo MaryAnne,

ich hoffe Sie haben nicht auf meine Antwort gewartet, bevor Sie Ihren Selbstversuch starten. Also, ich würde es auf jeden Fall probieren. Natürlich wäre es schon günstiger, wenn vorhandene Verschlüsse geöffnet würden. Statt der Spülung könnte ein Einbringen des puren Honigs evtl. vorteilhaft sein, am besten mit dem kleinen Finger rein und hochziehen. Falls Sie doch noch operiert werden sollten, könnte eine Wundversorgung mit dem Honig eine starke Narbenwucherung verhindern.

Gute Besserung!
Verfasst am: 30. 04. 2016 [18:58]
maryanne
Dabei seit: 30.04.2016
Beiträge: 1
Hallo Herr Mix,
habe soeben durch "Zufall" diese Seite gefunden und bin echt happy darüber.
Bin seit mehr als 10 Jahren geplagt von therapieresistenter Sinusitis. Immer hieß es, meine Septumdeviation sei schuld daran, nun habe ich aus purer Verzweiflung vor 1 1/2 Jahren eine OP machen lassen (an der offenen Nase, Septumkorrektur, Kürzung der Nasenmuscheln, Erweiterung der NNH, Fraktur der Nasenwurzel). Nun ist die Nase zwar gerader als vorher, die Probleme sind jedoch nicht weg. Kolloidales Silber wirkt bei mir überhaupt nicht, leider. Antibiotika hab ich dagegen nie genommen und Cortisonspray hat nie was gebracht.
Mein HNO möchte nun in 4 Wochen nochmals operieren (linke Kieferhöhle, da sich postoperativ Narbengewebe gebildet hat), ich würde meinem Körper das aber gerne ersparen, vertrage Medikamente und auch Narkose sehr schlecht.
Sehen Sie eine Chance, dass ich, trotz des Verschlusses der linken Kieferhöhle durch Narbengewebe, mit Manukahonigspülungen Erfolg haben könnte?
Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung! Liebe Grüße!
Verfasst am: 02. 11. 2014 [10:39]
esreicht-1
Dabei seit: 02.11.2014
Beiträge: 1
Hallo,

erstmal danke für die Antwort.Wenn ich es richtig verstehe ist die Stärke des Honigs so in Ordnung. Nur sollte es mehr Honig auf 250 ml Wasser sein ja? Oder besser dann den 400+ holen. Lange hält der 250+ sowieso nicht mehr. Im Reformhaus sagte man mir, dass es eigentlich bei Sinusitis so wäre, dass man einen Löffel nur pro Tag im Mund zergehen lassen müsse. Aber der landet doch auch in der Blutbahn oder? Reicht ausserdem ein Löffel pro Tag? Die Zahnärzte würden sicherlich nie einen Zusammenhang zugeben der zwischen der Parodontitisbehandlung und dem plötzlichen Auftreten einer Sinusitis besteht. Wie auch immer, das mit dem Honig in der Nase abends ist schon etwas befremdlich. Kann man wirklich davon ausgehen, dass der Honig den man da reintut über Nacht die Nebenhöhlen erreicht? Man hat erstmal das Gefühl, dass man sich die Nase nochmehr verstopft. Noch eine spezifische Frage - ich habe bis zu dem Auftreten der Sinusitis evtl. dummerweise fast täglich Propolis verwendet in Kapselform und das seit ca. 1,5 Jahren. Ist es denkbar, dass ich hier mich selbst geschädigt habe durch übertriebene Vorsorge. 'Ich hatte damals eine normale aber nervige Erkältung und als diese vorüber war entdeckte ich Propolis und von da an nahm ich ihn, um vorzubeugen. Auch Grünteekapseln nehme ich regelmäßig.

Natürlich bleibe ich dran - ich muss ja
Verfasst am: 02. 11. 2014 [07:08]
DetlefMix
Dabei seit: 17.03.2007
Beiträge: 117
Hallo,

dass ein ursächlicher Zusammenhang zwischen Paradontisbehandlung und Sinusitis besteht, ist durchaus denkbar. Sowohl die Entzündung des Zahnhalteapparates als auch die der Nasennebenhöhlen können durch Biofilme unterhalten werden. Aus versprengten Biofilmfetzen können sich wieder neue Kolonien bilden.

Die Salzlösung ist zum Vorspülen sicher gut geeignet. Die anschließende Honigspülung darf aber schon etwas konzentrierter sein, also weniger Wasser, mehr Honig. Das Wasser abzukochen, ist auf jeden Fall ratsam. Eine Anwendung als Nasenspray ist ebenfalls eine gute Idee, genau wie die Verwendung in einem Ultraschall-Inhalator.

Geduldig dranbleiben! Gute Besserung.
Verfasst am: 01. 11. 2014 [12:06]
esreicht
Dabei seit: 01.11.2014
Beiträge: 1
Hallo,

ich habe da mal eine Frage bzgl. des Vorgehens und der Richtigkeit der Anwendung des Honigs. Ich habe mir gestern einen 250+ Honig gekauft und auch schon eine Spülung damit gemacht. Dazu habe ich in das 250 ml fassende Gefäß das Salz und einen halben Teelöffel Honig reingetan gut geschüttelt bis alles verteilt war und dann angewendet wie eine normale Salzspülung. Dazu habe ich abends dann noch mit einem Q-tipp beide Nasenlöcher eingeschmiert um den bakterien nahe zu kommen über Nacht. Ausserdem habe ich einen Teelöffel im Mund zergehen lassen.

Ich würde gerne wissen, ob dies so passend ist oder ob ich Dinge anders machen sollte und wie da Erfahrungswerte vorliege. In meinem Fall ist es so, dass ausschließlich die rechte Seite meiner Nase betroffen ist und das bedeutet sie ist teilweise zu aber die Nase läuft nicht, sondern ist trocken und die Nasenschleimhaut ist gerötet und entzündet. Dazu gibt es Schleim im Hals, der aber nicht mehr so intensiv auftritt wie noch vor einigen Wochen. Das ganze besteht nun seit Anfang September und begann nachdem ich ggfls. Zufall die erste einer Parodontitisbehandlung bekam und zwar auf der rechten Seite. Die linke folgte 1 Woche später. Ich hatte dann ein paar Tage nach der ersten Behandlung einen sehr trockenen Mund und merkte erstmal gar nicht, dass die Nase betroffen war, weil sie nur teilweise zu war und verdächtigte zunächst den Hals wegen den auftretenden Schluckbeschwerden. Nun nachdem ich die gängigen Mittel und auch ein Antibiotikum vom HNO hinter mir habe und weiterhin noch nicht diese Sinusitis losgeworden bin, will ich es zusätzlich zu den normalen Mitteln mit Manukahonig probieren. Was kann ich besser machen bzw. anders machen. Ist es definitiv z.b. besser abgekochtes Wasser für die Nasendusche zu nehmen? Empfiehlt es sich mit dieser Lösung auch ein Nasenspray zu befüllen?

Bitte helft mir wenn möglich...
Verfasst am: 06. 07. 2013 [08:55]
DetlefMix
Dabei seit: 17.03.2007
Beiträge: 117
Vor allem sollten Sie sich nicht mit vorübergehender Besserung zufriedengeben, sondern stets eine vollständige Wiederherstellung des Normalzustandes anstreben.

Unsere Schleimhäute können sich auf jeden Fall regenerieren. Dem Biofilm sollten Sie diese Möglichkeit nicht einräumen. Den müssen Sie eliminieren. Und der ist ziemlich hartnäckig. Seien Sie's auch.
Verfasst am: 05. 07. 2013 [23:14]
kokolores-1
Dabei seit: 05.07.2013
Beiträge: 1
Hallo Herr Mix,

herzlichen Dank für Ihre ausführliche Antwort.

Ich inhaliere jetzt seit 4 Tagen und könnte mir einreden, dass eine leichte Besserung zu spüren ist.

Zwei Fragen hätte ich noch: Verstehe ich das richtig, dass eine Behandlung mit Manuka-Honig die Chance bietet, eine chronische Sinusitis wieder komplett loszuwerden?
D.h., werden nicht nur die aktuellen Beschwerden bis zur nächsten Entzündung gelindert, sondern können sich Schleimhäute oder der Biofilm wieder vollständig zu regenerieren?

Vielen Dank im Voraus
Kokolores
Verfasst am: 05. 07. 2013 [00:10]
DetlefMix
Dabei seit: 17.03.2007
Beiträge: 117
Hallo Kokolores
(Bedeutungen:
[1] umgangssprachlich: etwas Unsinniges, Törichtes
[2] umgangssprachlich: Geschwätz, Getue
[1, 2] Herkunft nicht geklärt; womöglich abgeleitet vom mittelniederdeutschen gokeler, das für Gaukler steht [1]
(1,2) Herkunft aus der Berliner Szene um 1930, in der Kokain konsumiert wurde, unter Konsum kommt es u. a. zu einer Logorrhö (verstärkter Redefluss von Unsinnigem ohne aufzuhören) so wurde dieses Phänomen als Kokolores bezeichnet. Alternativ wird der Ausdruck mit dem Ruf des Hahns in Verbindung gebracht.

Sinnverwandte Wörter: Blödsinn, Jux, Spaß, Unfug, Unsinn)
[Qelle: Wiktionary]

Doch jetzt mal Ernst beiseite. Sinusitis ist eine äußerst hartnäckige Plage, die viele Menschen bereits jahrelang plagt, ohne dass sie jemals loswerden. Ein paar Tage oder auch Wochen Geduld muss man schon in die Behandlung investieren. Nachfolgend habe ich eine kleine Abhandlung aus meiner Kolumne darüber eingefügt, die zeigt, womit wir es hier zu tun haben. (Das ist kein Kokolores.)

Gute Besserung!

***Manuka-Honig als Terminator im Biofilm

Wenn Sie den Begriff Biofilm hören, woran denken Sie da? An lehrreiche Dokumentarfilme im Biologie-Unterricht? Einige Wissenschaftler assoziieren damit eine ganz außergewöhnliche* Lebensgemeinschaft, die Symbiose unterschiedlicher Mikroorganismen. Grundvoraussetzung für eine solche Bakterien-WG ist zunächst einmal eine beliebige Oberfläche wie der Rumpf eines Ozeanriesen, unsere Zähne, die Innenseite eines Duschschlauchs oder die Schleimhäute, die unsere Nasennebenhöhlen auskleiden.

So fasziniert wie einige wenige Wissenschaftler auch von dieser außergewöhnlichen* Lebensform sind, wenn Sie von einer hartnäckigen Rhinosinusitis geplagt werden, die durch solche listigen wie lästigen Mitbewohner verursacht und unterhalten wird, dann werden Sie einfach nach einer dauerhaften Lösung des Problems suchen. Einfach war zumindest das Konzept, das Mediziner jahrzehntelang zur Bekämpfung von krankmachenden Bakterien anwendeten. Sie gingen ähnlich vor, wie Vermieter, die säumige Mieter loswerden wollen. Wer keine Miete zahlt, fliegt raus. Wer nichts zu unserer Gesunderhaltung beiträgt, wie etwa unsere physiologische Darmflora, sondern unseren Organismus durch sein parasitäres Verhalten schädigt, der muss verschwinden. Nur wie? Kündigung, Räumungsklage? Hauseigentümer, die Erfahrungen mit so genannten Mietnomaden gemacht haben, wissen, dass solche Rechtsmittel oft nicht greifen, und der angerichtete Schaden meist weit über den bloßen Mietausfall hinausgeht. Ganz ähnlich verhält es sich in der Medizin, wenn wir versuchen, pathologische Keime loszuwerden. Unser Hausarzt setzt vielleicht auf Antibiotika um die Krankheitsverursacher sozusagen rauszuklagen. Häufig fehlen Zeit und Mittel, um den Schmarotzer eindeutig zu identifizieren und zu adressieren. Folglich kommt es zum Einsatz von Breitbandantibiotika, also schweren Geschützen, bei denen man billigend in Kauf nimmt, dass bei der gewaltsamen Räumung auch die anständigen Mieter zu Schaden kommen.

Um bei unserer kleinen Metapher zu bleiben, Mietnomaden entwickeln eine gewisse Resistenz gegenüber den rechtstaatlichen Mitteln, die ihrem Vermieter zur Verfügung stehen und ignorieren entsprechende Benachrichtigungen schlichtweg. Sie verschanzen sich womöglich noch hinter Gesetzen, die die Unantastbarkeit ihrer Privatsphäre gewährleisten und machen unterdessen die Wohnung gänzlich unbewohnbar, manchmal sogar dadurch, dass sie die Mietsache mit anderen, nicht gemeldeten Bewohnern und Haustieren teilen. Ja, Mikroorganismen machen das nicht viel anders. „Gemeinsam sind wir stark“, ist ihr Motto. Zusammen sind sie unausstehlich, möchte man ergänzen.

Die Überlebensstrategie im Biofilm beruht zum einen auf der ständigen Kommunikation untereinander, dem so genannten Quorum-sensing, zum anderen darauf, dass jeder seine ihm zugedachte Aufgabe erfüllt. Wissenschaftler vergleichen das mit größeren, komplexeren Strukturen als einer bloßen Wohngemeinschaft. Mit einer Großstadt etwa, wo jeder Einzelne lediglich ein kleines Rädchen im Gesamtgetriebe darstellt, irgendwie wichtig zwar, aber durchaus austauschbar, ersetzbar. Ein anderer Vergleich ist der mit einem menschlichen Organismus, mit seinen verschiedenen Organen und deren Funktionen. Ein wesentlicher Unterschied hierbei ist die Teilbarkeit. Einen Biofilm kann man zerteilen, und jedes Fragment kann für sich weiterleben und sich erneut ausbreiten. Bei einem höheren Organismus funktioniert das nicht, wie jeder weiß. Wie eingangs erwähnt, kommen Biofilme an unzähligen Orten vor, und manche bezeichnen sie als eine Art Putzkolonne, die auch gezielt z.B. in Kläranlagen genutzt werden kann. Bei der Neueinstellung von Mitarbeitern sind diese „Reinigungsunternehmen“ allerdings ziemlich wählerisch. Die Versuche einiger Forscher, gezielt Bakterien einzuschleusen, die sie für besonders effektiv halten, sind bislang gescheitert. Die Biofilm-Platzhirsche verjagen die Eindringlinge oder verspeisen sie kurzerhand.

Jahrzehntelange Forschung lässt sich natürlich nicht in einem kurzen Blog wiedergeben, und das Thema Biofilme ist dermaßen spannend und vielschichtig, dass ich mit dem Schreiben gar nicht aufhören könnte. Schaden-Nutzen-Abwägungen spielen eine Rolle. Ein Biofilm von nur 0.1 mm Dicke auf einem Schiffsrumpf kann bis zu 10% mehr Treibstoffkosten verursachen. In Kläranlagen leisten diese Bakteriengemeinschaften unschätzbare Dienste. In unseren Nasennebenhöhlen sind sie nur lästig, behindern die Atmung und beeinträchtigen unser Geruchsempfinden.

Menschen, die an chronischer Rhinosinusitis leiden, wissen, wie erfolgreich sich ihre unliebsamen Mitbewohner gegen eine Zwangsräumung zur Wehr setzen. Biofilme bauen ihre Behausung nach und nach zu einer uneinnehmbaren Festung aus. Auf engstem Raum wohnen Aerobier und Anaerobier beieinander, also Bakterien die nur mit Sauerstoff und solche die in dessen Abwesenheit gedeihen. Selbst Pilze können beteiligt sein, und helfen, dem schleimigen Gebilde Struktur und Stabilität zu verleihen. Sogar mit ihren individuellen genetischen Informationen sind die Biofilmakteure nicht zimperlich und tauschen sie untereinander aus. So können Identitäten verschleiert und Resistenzen aufgebaut werden. Räumungsklagen in Form von Antibiotika sind unzustellbar, zum einen weil die Adressaten nicht klar ermittelbar sind, und weil sie vom Postweg, sprich von der Blutbahn abgeschnitten sind. Gefährdet sind lediglich diejenigen, die sich in den Randlagen der Biofilmfestung aufhalten oder nach draußen wagen, sich also planktonisch verhalten (frei umher schwimmend). Tief im Inneren des Biofilms sind dessen Einwohner geschützt, manche auch dadurch, dass sie lediglich persistieren, also nur fortbestehen ohne aktiven Stoffwechsel. Manche Persister kommen wochen- oder gar monatelang ohne Nahrungsaufnahme aus, und wer nichts in sich aufnimmt, kann auch nicht vergiftet werden.

Mit herkömmlichen Antibiotika ist dieser verschworenen Gemeinschaft nicht beizukommen. Ein vielversprechender Ansatz, um den Gemeinschaftssinn dieser Mikrobenmusketiere zu brechen, scheint der Einsatz so genannter Mikrolid-Antibiotika wie Azetromycin zu sein. Es tötet die Bakterien zwar nicht, aber es behindert ihre Kommunikation untereinander. Kollaps des Nachrichtensystems, der Supergau für jede Armee und jedes Logistikunternehmen. Man wird weiter forschen und ergänzende Chemotherapeutika suchen, Risiken und Nebenwirkungen inklusive. So funktioniert die moderne Krankheitsindustrie nun mal.

Zum Glück gibt es eine naturheilkundliche Alternative. Manuka-Honig. Und, es gibt dazu auch Forschungsergebnisse, die sehr zuversichtlich stimmen. In kürzlich durchgeführten Studien, vor allem in Kanada und Australien konnte eine erstaunliche Wirkung von Manuka-Honig gegen die Hauptbeteiligten an Biofilmen im Nasennebenhöhlenbereich, Pseudomonas aeruginosa und Staphylococcus aureus einschließlich ihrer antibiotikaresistenten Abkömmlinge nachgewiesen werden. Für das Abtöten der Bakterien konnte eindeutig der Wirkstoff Methyglyoxal verantwortlich gemacht werden. Auch der hohe Zuckergehalt des Honigs spielt eine Rolle bei seiner bakteriziden Wirkung. Weitere beobachtete Mechanismen, wie z.B. die Hemmung der Zellteilung sind offenbar auf andere, noch nicht identifizierte Inhaltsstoffe des Honigs zurückzuführen. Synergien mit Antibiotika wurden ebenfalls nachgewiesen, wobei man davon ausgehen darf, dass Manuka-Honig die Hauptwirkung verstärkt und die Nebenwirkungen vermindert.

Ich bin allerdings überzeugt davon, dass unser natürliches Breitbandprobiotikum Manuka- Honig auch ohne Hilfe aus Pharmalaboren auskommt. Probieren Sie es aus, als Nasenspülung oder pur eingebracht, und bleiben Sie hartnäckig. Biofilme sind es auch. Geben Sie Manuka-Honig ausreichend Gelegenheit, sich als Terminator im Biofilm zu betätigen bis er zur letzten Bastion der Mikrobenlegionen vor- und eingedrungen ist und diese schließlich vollständig aufgelöst haben wird.
*außergewöhnlich ist an Biofilmen nicht ihr Vorkommen, schließlich findet man sie überall, sondern ihre enorme Wandlungs- und Anpassungsfähigkeit.

Anwendung:

Nasennebenhöhlenentzündung

Um eine chronische Sinusitis erfolgreich zu behandeln, führen Sie eine Nasenspülung mit Manuka-Honig MGO400+ durch. Eine vorherige Reinigung mittels Kochsalzlösung bzw. Emser Sole, erscheint angebracht. Füllen den Honig danach in ein Nasenduschgefäß, aufgelöst in warmem Wasser im Mischungsverhältnis 1:10 oder stärker. Während Sie ein Nasenloch zuhalten und den Rachenabfluss mit der Zunge verzögern, lassen Sie die Mischung in das andere Nasenloch einfließen Stellen Sie durch entsprechende Kopfhaltung sicher, dass die kostbare Lösung a) in die Nebenhöhlen eindringen kann, um dort direkt auf der Schleimhaut seine Wirkung zu entfalten und b) nicht ungenutzt wieder hinaus fließen kann.

Eventuell könnte anfangs und bei sehr starker Infektion die Verwendung von MGO550+ angezeigt sein, da dieser auch bei größter Verdünnung wirksam bleibt. Anschließend, besonders über Nacht, Manuka-Honig pur tief in die Nase einbringen, evtl. mit längeren Wattestäbchen auch durch die entsprechenden Öffnungen in die Nebenhöhlen einbringen. Durch gezielte Nasenatmung inhalieren. Bei einer Anwendung im Liegen können Sie den Honig besonders sicher und anhaltend dorthin bringen, wo er wirken soll.

Einige Patienten klagen über ein Brennen während oder nach der Honigbehandlung. Das hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass die entzündete Schleimhaut teilweise offen oder wund ist. Mit fortschreitendem Heilungsprozess sollte das besser werden. Vielleicht wird ein schwächerer Honig anfangs besser vertragen. Probieren Sie es aus.***
Verfasst am: 03. 07. 2013 [12:57]
kokolores
Themenersteller
Dabei seit: 03.07.2013
Beiträge: 1
Hallo,

Ich nehme seit mehreren Tage Manuka-Honig (400+). Ich leide unter chronischer Sinusitis und habe gerade mal wieder Probleme mit den Nebenhöhlen.

Ich habe jetzt jeden Tag 3 Löffel pur gegessen. Die letzten beiden Abende die Nase mit Honig gespült und gestern zusätzlich noch etwas Honig in die Nase eingebracht.

Ab wann kann man mit einer Linderung der Symptome rechnen? Ich habe das Gefühl, dass es auf einer Seite sogar schlimmer wurde. Kann das sein? Wie geduldig muss man sein?

Vielen Dank im Voraus
Kokolores