Hier erfahren Sie alles über Manuka-Honig

 

Ein schönes Gesicht kann nichts entstellen. Gesundes Selbstbewusstsein ist sicher hilfreich, um nicht völlig zu verzweifeln, wenn eine bis dahin glatte und klare Haut plötzlich mit roten oder eitrigen Aknepusteln übersät ist. Und im Gesicht befindet sich lediglich der sichtbare Teil des Problems. Wenn auch noch Brust und Rücken zum Tummelplatz für Pickel und eitrige Aknepusteln werden, dann ist uns oft jedes Mittel Recht, um gegen die Überproduktion der Talgdrüsen und die daraus entstehenden so genannten Mitesser und entzündeten Haarfollikel vorzugehen. Hormonelle Umstellungsphasen stellen zunächst die Weichen für solche unerwünschten Hauterscheinungen. Auch eine nachlässige Ernährung leistet ihren Beitrag dazu. Die Standardernährung vieler Jugendlicher und junger Erwachsener erfüllt durchaus den Tatbestand einer Körperverletzung. Konsequenter Verzicht auf Zucker bewirkt oft schon Erstaunliches.

 

Manches was einem da auf der Haut blüht, reizt unwiderstehlich dazu, es mit den Fingernägeln auszuquetschen, womit wir ungewollt wahrscheinlich zu seiner weiteren Aussaat beitragen. Zusätzliche Dramatik erhält dieses kosmetische Desaster durch eine Sekundärinfektion. Die handelsüblichen Aknemittel setzen auf eine Austrocknungsstrategie. Das hat, wie so oft beim Einsatz der chemischen Keule, etwas vom Teufel, den man mit Beelzebub austreibt.

 

Manukahonig beseitigt Infektion und Entzündung ohne auszutrocknen. Nutzen Sie Phasen ohne große Öffentlichkeit, um Manukahonig auf die betroffenen Hautpartien aufzutragen und lange einwirken zu lassen. Ein glänzender Honigfilm im Gesicht ist vielleicht ebenso unattraktiv wie die Akne die er überzieht, jedoch bewirkt er ein Abheilen der bestehenden Entzündungen und beugt ihrer Neuentstehung vor. Ein Manuka-Honig MGO100+ ist bei allen äußerlichen Anwendungen normalerweise ausreichend.

6 Kommentar(e)


Sophie schrieb am 06.01.2018... Ist es kontraproduktiv die befallene Haut mit MGO400+ zu behandeln? Ich habe am oberen Hals (und nur dort) juckende Pickel (unterirdisch, Mitesser&entzündete „miteinander verbundene rote „Erhöhungen“) . Angefangen hat das Ganze an den Seiten meines Halses, nun scheint es so als würde was auch immer es ist zur Halsmitte zu wandern. Die Ärzte verschrieben mir Fucidine, Ichtholan und oral Doxycyclin was das Ganze jedoch bisher nur verschlimmerte. Den angesprochenen Honig
hätte ich zufällig zuhause :-)
Ich verwendete ihn bisher oft als Zimtmischung bei vereinzelten Pickeln im Gesicht, was hervorragend funktionierte. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob der Hals genauso „unempfindlich“ ist und möchte logischerweise das Problem nicht verschlimmern sondern eher endlich beheben. (Ich habe sonst SELTENST Hautprobleme, ich denke dass bei mir erheblicher Stress der vergangenen Wochen die Ursache ist)
Haben Sie einen Rat für mich?

Vielen Dank im Voraus!

Lg Sophie
Detlef Mix schrieb am 08.01.2018... Kontraproduktiv empfinde ich bestenfalls die fahrlässige Inkaufnahme von Kollateralschäden an Ihrer physiologischen Darmflora durch ein Breitband-Antibiotikum, um ein Hautproblem zu beseitigen. Wenn Sie bereits gute Erfahrungen mit Ihrer Zimt-Honigmischung gemacht haben, dann verstehe ich kaum, warum Sie es nicht einfach ausprobieren. Äußerlich reicht normalerweise ein MGO100+. Den MGO400+ können Sie natürlich trotzdem nehmen, vielleicht auch begleitend oral, damit Ihr Mikrobiom im Darm wieder etwas Unterstützung erfährt. Stress kann tatsächlich unser Immunsystem schwächen, seine Vermeidung bzw. sein Abbau sollte daher ein vorrangiges Ziel bei der (Wieder-)Herstellung des gewünschten "Produktes" Gesundheit sein.
Nicole schrieb am 30.04.2018... Guten Tag Herr Mix,
an Stirn und Schläfen habe ich irgendeinen Ausschlag.
Der Hautarzt diagnostiziert Rosacea oder doch Akne.
Die scharfen Salben vom Arzt verursachten eine Verschlechterung.
Jetzt benutze ich seit 1 Woche Manuka Honig 100+ für die betroffenen Bereiche.
Die ersten Tage habe ich es über Nacht draufgelassen. Es passierte die ersten Tage erstmal gar nichts, auch keine Besserung.
In den letzten Tagen schmiere ich es 2 mal am Tag für 2-3 Stunden auf die Stellen.
Seit gestern plötzlich eine Verschlechterung. Der Betroffene Bereich sieht noch roter und entzündeter aus und es gibt zusätzlich Eiterpickel in dem Bereich, die ich bisher nicht hatte.
Ist dies normal bzw.evtl. eine
Erstverschlimmerung oder doch eine allergische Reaktion?
GRUSS
NICOLE
Detlef Mix schrieb am 01.05.2018... Hallo Nicole,

eine allergische Reaktion halte ich für eher unwahrscheinlich, es sei denn es liegt bereits eine entsprechende Disposition vor. Natürlich kenne ich die Ursache Ihres Ausschlags nicht und kann hier auch keine spekulativen Diagnosen stellen. Eine Rötung deutet auf jeden Fall auf eine verstärkte Durchblutung hin. Eiter ist grundsätzlich auch kein schlechtes Zeichen. Die von den Leukozyten zerlegten Erreger werden so nach außen transportiert. Der Honig kann diesen Prozess unterstützen.

Gute Besserung!
Marika Seipel schrieb am 01.08.2018... Wer kann mir raten.
Durch starke Anwendung von Jodsalbe wurde die Haut des linken Unterschenkels stark ausgetrocknet und ist schuppig. Seit geraumer Zeit behandle ich die Haut mit Manukahonig MGO 250. Nach 1 bis 2 Tagen erneuere ich den Verband. Frage: Wer weiss, wie ich mit den Schuppen umgehen muss. Muss ich, bevor ich neuen Honig auftragen die Haut von den Schuppen reinigen und dann Honig auftragen? Ab wann behandle ich die trockene Haut mit Pflegecremes.
Danke für eine Rückantwort.
Detlef Mix schrieb am 02.08.2018... Hallo Marika,

abgesehen davon, dass hier wiederholt darauf hingewiesen wurde, dass äußerlich immer ein MGO100+ ausreicht, werden lose Schuppen sicher mit dem Honigverband entfernt. Eventuell kann man mit dem Verband die Fläche noch etwas abreiben, bevor man wieder neuen Honig aufträgt. Allein durch die Honiganwendung sollte die Haut schon geschmeidiger werden.

Eine Salbe, die sich zur vielseitigen Hautpflege bewährt hat, kann man leicht selbst mischen.

Dazu erhitzt man 100 ml Olivenöl in einem Glas im Wasserbad und löst darin 20 g reines Bienenwachs - möglichst kleinflockig, damit es sich rasch auflöst. Nehmen Sie das Glas aus dem Wasserbad und rühren anschließend noch einen Teelöffel Manuka-Honig und 10 ml alkoholfreie Propolislösung unter. Weiterrühren bis die Mischung einigermaßen homogen und cremig-fest ist. Achten Sie auf Bio-Qualität.

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